Segway Navimow i208 AWD, i215 LiDAR & i220 LiDAR: Welches Modell passt wirklich? (2026)

I2awd 2 5 pc

Die Garage steht schon im Garten, aber der Mäher ist noch nicht da. Oder der Karton ist angekommen, die App ist installiert – und plötzlich stellt sich heraus: Der vermeintliche „i215 LiDAR mit AWD“ hat gar keinen Allradantrieb. Genau solche Situationen tauchen in Nutzerberichten rund um die neue Navimow-i2-Serie immer wieder auf. Nicht, weil die Geräte grundsätzlich schlecht wären, sondern weil Segway bei AWD, LiDAR, LiDAR Pro, NRTK und Vision sehr viele Begriffe dicht nebeneinanderstellt.

Aus Werkstatt-Sicht ist die wichtigste Frage deshalb nicht: „Welcher ist der beste Navimow?“ Sondern: Passt die Technik zu Ihrem Garten? Ein i208 AWD kann auf unebenem Gelände die bessere Wahl sein, obwohl ein i215 LiDAR moderner klingt. Ein i220 LiDAR kann bei Bäumen und Mauern sauberer navigieren, obwohl er bei sehr steilen Stellen nicht automatisch mehr Traktion hat. Und wer 2.000 m² Herstellerangabe liest, sollte trotzdem prüfen, ob der eigene Garten aus einer einfachen Fläche besteht – oder aus Engstellen, Schatten, Zonen und langen Rückfahrwegen.

Wir verkaufen bei Messerscheibe24 keine Mähroboter, sondern fertigen und testen Zubehör wie CUT GUARD Messerscheiben und Ersatzteile. Der Blick ist deshalb bewusst nüchtern: Was macht die i2-Serie im Garten gut, wo berichten Nutzer von Problemen, und was sollte man vor dem Kauf oder vor dem Messerwechsel wissen?

Segway Navimow i208 AWD, i215 LiDAR & i220 LiDAR: Die wichtigsten Unterschiede

Der häufigste Denkfehler: AWD und LiDAR werden durcheinandergeworfen. Beim i208 AWD steht der Allradantrieb im Mittelpunkt. Bei i215 LiDAR und i220 LiDAR steht die LiDAR-gestützte Navigation im Mittelpunkt. Das sind zwei verschiedene Stärken. LiDAR bedeutet nicht automatisch Allrad. AWD bedeutet nicht automatisch LiDAR.

Besonders beim i215 LiDAR lohnt der zweite Blick: In Nutzerfragen taucht immer wieder die Annahme auf, er sei ein AWD-Modell. Nach den öffentlich sichtbaren Vergleichsdaten und den Diskussionen in Nutzergruppen ist der i215 LiDAR jedoch kein klassischer Allrad-Mäher, sondern ein LiDAR-/Vision-Modell mit angetriebenen Hinterrädern. Beim i220 LiDAR sieht es ähnlich aus. Erst die LiDAR-Pro-Modelle werden in vielen Diskussionen als die Kombination aus LiDAR, NRTK und stärkerer Antriebstechnik verstanden.

ModellHersteller-FlächeNavigationAntriebStärken in der PraxisWorauf achten?
Navimow i208 AWDbis ca. 800 m²NRTK/Vision, kabellosAWD / AllradSteigungen, unebene Stellen, Übergänge, TraktionSignalbedingungen prüfen; kein LiDAR-Modell
Navimow i215 LiDARbis ca. 1.500 m²LiDAR + VisionHinterradantriebBäume, Mauern, komplexere Orientierung, antennenarme EinrichtungNicht mit AWD verwechseln; Reserve bei Hanglagen einplanen
Navimow i220 LiDARbis ca. 2.000 m²LiDAR + VisionHinterradantriebgrößere Flächen, systematisches Mähbild, gute OrientierungBei verwinkelten 2.000 m² nicht auf Kante kalkulieren
Navimow i220 LiDAR Probis ca. 2.000 m²LiDAR / NRTK je nach MarktversionAWD bei Pro-Diskussionen relevantKombination aus Orientierung und TraktionModellbezeichnung exakt prüfen: „LiDAR“ ist nicht „LiDAR Pro“

Die Flächenangaben sollte man wie bei allen Mährobotern mit Reserve lesen. Ein einfacher rechteckiger Rasen ohne Spielgeräte, enge Durchgänge und starke Schattenzonen kommt näher an die Herstellerangabe. Ein Garten mit drei Zonen, schmalem Weg hinter der Garage, Böschung, Hochbeeten und hohen Mauern braucht eine Klasse mehr. Beim i208 AWD sind 600 bis 700 m² in einem schwierigen Garten realistischer als eine knappe 800-m²-Planung. Beim i220 LiDAR würde ich 2.000 m² nur dann ernsthaft anpeilen, wenn die Fläche gut verbunden und nicht übermäßig verwinkelt ist.

Segway Navimow i208 AWD auf unebenem Rasen mit Steigung
Der i208 AWD ist vor allem dann interessant, wenn Traktion, Steigungen und unebene Übergänge wichtiger sind als LiDAR-Navigation.

Praxis-Merksatz: Kaufen Sie nicht nach dem modernsten Begriff, sondern nach dem größten Problem Ihres Gartens: Traktion spricht für AWD, schwierige Orientierung spricht für LiDAR.

i208 AWD oder i215/i220 LiDAR – was ist sinnvoller?

Die klare Werkstatt-Faustregel lautet: Wenn Ihr Garten rutschige Steigungen, Bodenwellen, Wurzeln, Mähkanten, Pflasterübergänge oder kleine Absätze hat, ist der i208 AWD oft die logischere Wahl. Viele Nutzer loben AWD-Modelle genau für solche Stellen, weil sie sich seltener festfahren und sauberer aus schwierigen Situationen herauskommen.

Wenn Ihr Garten dagegen weniger steil, aber durch Bäume, hohe Hecken, Mauern, Gebäude und schmale Sichtachsen geprägt ist, spricht mehr für i215 LiDAR oder i220 LiDAR. In Reddit-Diskussionen wird LiDAR häufig als die sicherere Variante genannt, wenn klassische satellitengestützte Systeme in „Canyons“ zwischen Hauswänden oder unter Baumkronen ins Grübeln kommen.

Der Denkfehler vieler Käufer: Sie erwarten vom LiDAR-Modell auch automatisch bessere Geländegängigkeit. Das stimmt so nicht. LiDAR hilft dem Roboter zu verstehen, wo er ist und was um ihn herum passiert. Es ersetzt aber keine zusätzlichen angetriebenen Räder. Ein i220 LiDAR kann in der Navigation sehr stark sein und trotzdem an einer sehr steilen, feuchten Stelle eher an seine Grenzen kommen als ein AWD-Modell.

Wann der i208 AWD besser passt

  • spürbare Steigungen oder seitliche Hangfahrten
  • unebene Rasenflächen mit Wurzeln oder kleinen Mulden
  • Übergänge über feste Wege oder leicht holprige Zonenverbindungen
  • Gärten, in denen bisher Mäher oft rutschen oder hängen bleiben
  • Flächen bis etwa 600 bis 700 m², wenn der Garten nicht ideal einfach ist

Wann i215 LiDAR oder i220 LiDAR besser passen

  • viele Bäume, Mauern, Sichtbarrieren oder Schattenbereiche
  • komplexe Randformen und mehrere Mähzonen
  • Wunsch nach antennenärmerer Navigation
  • größere Flächen, bei denen Orientierung wichtiger ist als maximale Traktion
  • Gärten, in denen Satellitensignal und Stationsposition kritisch wären

Wer beides braucht – starke Steigung und schwierige Orientierung – sollte nicht versuchen, mit Gewalt zwischen i208 AWD und i220 LiDAR zu entscheiden. Dann lohnt der Blick auf die Pro-Varianten oder auf eine andere Geräteklasse. Ein zu knapp ausgewählter Mäher kostet später mehr Nerven als der Preisunterschied beim Kauf.

Echte Nutzerprobleme: Lieferung, Support, Kanten, WLAN und Signal

Die i2-Serie wird in vielen Bewertungen für leisen Betrieb, einfache App und sauberes Mähbild gelobt. Gerade i208 LiDAR, i215 LiDAR und i220 LiDAR werden oft als angenehm leise beschrieben. Nutzer berichten von geraden Bahnen, systematischem Mähen und einer App, die im Alltag besser funktioniert als bei vielen älteren Drahtrobotern. Trotzdem gibt es mehrere Punkte, die vor dem Kauf auf den Tisch gehören.

Lieferung und Shop-Kommunikation

Beim i208 LiDAR tauchten mehrfach Berichte über lange Lieferverzögerungen auf. Besonders ärgerlich: Teilweise kam die Garage an, der Mäher selbst aber nicht. Einzelne Nutzer sprachen von rund 40 Tagen oder fast sechs Wochen Wartezeit. Auch beim i220 LiDAR wurde eine zeitversetzte Lieferung von Garage und Roboter als chaotisch beschrieben.

Das sagt nichts über die Mähleistung im Garten, aber es ist für Käufer relevant. Wer zum Saisonstart bestellt, sollte nicht blind davon ausgehen, dass Zubehör, Garage und Mäher gleichzeitig eintreffen. Prüfen Sie Versandstatus, Paketanzahl und Verkäuferkommunikation direkt nach der Bestellung. Wenn nur die Garage geliefert wird, sofort dokumentieren: Fotos, Paketlabels, Bestellübersicht, Chatverlauf.

Einrichtung: meistens leicht, aber nicht idiotensicher

Viele Nutzer bewerten die Einrichtung positiv. Gleichzeitig schreiben einzelne Besitzer sinngemäß: Top-Gerät, aber technisches Verständnis hilft. Bei kabellosen Robotern ist das normal. Sie stecken kein Begrenzungskabel ab, sondern definieren digitale Grenzen, Zonen, Korridore und No-Go-Bereiche. Bei manueller Kartierung fährt man die Fläche mit dem Smartphone wie mit einem Joystick ab. Das ist machbar, aber kein „auspacken, hinstellen, vergessen“.

Fehlerfall Error 3407 / Motor phase loss

Ein einzelner, aber schwerwiegender Nutzerbericht zum i208 AWD beschreibt nach etwa 37 Betriebsstunden den Fehler 3407 beziehungsweise „Motor phase loss“. Neustarts halfen dort nicht dauerhaft, die Meldung kam immer wieder. Das ist keine belastbare Serienstatistik, aber ein guter Hinweis für den Ernstfall: Fehlercode, Betriebsstunden, App-Screenshots und kurze Videos sichern, bevor der Support kontaktiert wird.

Segway Navimow i2 LiDAR mit visualisierter LiDAR Navigation im Garten
LiDAR ist vor allem bei schwieriger Orientierung spannend: Bäume, Mauern, Hecken und enge Sichtachsen sind die typischen Kaufgründe.

Praxis-Merksatz: Die meisten Probleme beginnen nicht beim Messer, sondern bei Lieferung, App, Karte, Signal und Zonenlogik. Erst wenn diese Basis stimmt, lohnt sich Feintuning am Schnittbild.

Funktioniert LiDAR bei Bäumen, Mauern und engen Bereichen?

LiDAR ist kein Zauberstab, aber in bestimmten Gärten ein echter Vorteil. Bei NRTK-/RTK-Systemen hängt viel davon ab, wie gut der Mäher seine Position bestimmen kann. Hohe Gebäude, dichte Baumkronen, Mauern und schmale Durchgänge können die Genauigkeit verschlechtern. Nutzer fragen deshalb häufig: Reicht NRTK/Vision beim AWD-Modell oder nehme ich lieber LiDAR?

Die praktische Antwort: Bei einer offenen Rasenfläche mit wenigen Bäumen reicht der i208 AWD oft aus, wenn Traktion gefragt ist. Bei einem Garten mit hoher Mauer an einer Seite, Bäumen am Rand und verwinkelten Teilflächen ist i215 LiDAR oder i220 LiDAR meist die sicherere Orientierungslösung. Der Roboter sieht seine Umgebung anders als ein reiner Satellitenroboter. Dadurch kann er in Bereichen stabiler arbeiten, in denen ein NRTK-System eher Signalverlust, Spurversatz oder abgebrochene Fahrten zeigt.

Trotzdem sollte man die Grenzen vorbereiten. Flache Übergänge zu Wegen, dunkle Rasenkanten, offene Grundstücksgrenzen, runde Beete und Schattenbereiche sind für kameragestützte Systeme anspruchsvoll. Vor dem ersten Mapping sollten No-Go-Zonen, Beetränder und kritische offene Kanten klar erkennbar sein. Wer an einer Seite keinen Zaun und keinen klaren Höhenunterschied hat, sollte nicht darauf hoffen, dass der Roboter „schon merkt“, wo Schluss ist.

Mehrere Zonen und getrennte Flächen

Mehrzonen sind bei den i2-Modellen grundsätzlich ein wichtiger Kaufgrund. Nutzer berichten auch von funktionierendem Mehrzonenbetrieb. Schwieriger wird es bei wirklich getrennten Grundstücksteilen, etwa Vordergarten und Hintergarten ohne befahrbare Verbindung. Dazu gibt es weniger belastbare Erfahrungsberichte. Unsere Empfehlung: Vor dem Kauf klären, ob die Flächen per Korridor verbunden werden können und ob der Roboter den Weg selbst fahren darf. Wenn Sie ihn tragen müssen, ist die Lösung im Alltag schnell weniger komfortabel.

Wie gut mähen i208 AWD, i215 LiDAR und i220 LiDAR die Kanten?

Kanten sind der Punkt, an dem Marketing und Gartenrealität oft auseinanderlaufen. Viele Nutzer erwarten bei einem kabellosen Premium-Mäher, dass Zaun, Beetkante und Hochbeet sauber bis auf den letzten Zentimeter gemäht werden. In der Praxis bleibt fast immer ein Streifen übrig – mal schmal, mal deutlich sichtbar.

Ein i220-LiDAR-Nutzer bemängelte, dass an Rändern recht viel Platz stehen bleibt und der Mäher nicht durch einen ungefähr 1 m breiten Gang zwischen Hochbeeten fuhr. Andere Nutzer relativieren: Selbst wenn ein Mäher näher an Wände oder Zäune fährt, bleibt bei festen Hindernissen oft Nachtrimmen nötig. Das ist keine reine Navimow-Schwäche, sondern ein Grundproblem bei runden Mähtellern, Sicherheitsabständen und Hinderniserkennung.

Bei unseren CUT GUARD Tests sehen wir immer wieder: Das Schnittbild hängt nicht nur vom Roboter ab, sondern auch vom Zustand der Klingen, vom Freiraum unter dem Mähteller und davon, wie gut Grasreste abtransportiert werden. Wenn der Originalteller bei feuchtem Gras schnell zusetzt oder die Messer nicht sauber frei laufen, lohnt sich bei i208 AWD, i215 LiDAR und i220 LiDAR der Blick auf eine verstärkte Messerscheibe mit 7 Klingen, weil sie genau dort ansetzt: stabilerer Lauf, mehr Schneidpunkte und größere Reserven bei dichterem Bewuchs.

Was bei schmalen Passagen realistisch ist

Ein 1-m-Korridor klingt auf dem Papier breit genug. In der Praxis kommen Sicherheitsabstände, Kurvenradius, Begrenzungslogik, Hochbeete, Randbewuchs und mögliche Hindernisse dazu. Wenn der Mäher an beiden Seiten „Respektabstand“ hält, wird aus 100 cm schnell ein kritischer Durchgang. Vor dem Mapping sollten solche Bereiche freigeschnitten, klar begrenzt und ohne lose Gegenstände sein. Erst danach sieht man, ob die Passage zuverlässig klappt.

Praxis-Merksatz: Kantenmähen ist kein Ja-Nein-Thema. Entscheidend sind Randform, Sicherheitsabstand, Messerzustand und ob der Roboter die Passage ohne Zögern wiederholt findet.

App, Einrichtung und 4G: Was vor dem Kauf klar sein sollte

WLAN ist bei der i2-Serie kein Nebenthema. Mehrere Nutzer erwähnen, dass guter Empfang an der Garage und im Garten hilfreich ist. Wenn das WLAN nur auf der Terrasse stark ist, die Ladestation aber hinter der Garage steht, beginnen Update-, App- und Verbindungsprobleme oft schon beim Einrichten.

4G kann das abfedern, ist aber nicht immer dauerhaft kostenlos. In Nutzerberichten wird beim i220 LiDAR ein kostenpflichtiger Zeitraum nach der Gratisphase erwähnt, teils mit etwa 30 Euro pro Jahr. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber ein Punkt für die Gesamtkosten. Wer den Mäher aus der Ferne überwachen will, mehrere Zonen nutzt oder bei schwachem Garten-WLAN keine Lust auf Repeater hat, sollte 4G einkalkulieren.

Vor Firmware-Updates: Karte sichern

Bei cloud- und appabhängigen Robotern sind Updates Fluch und Segen. Sie können Navigation und Fehler verbessern, aber auch Karten, Zeitpläne oder Zonenlogik verändern. Wir empfehlen vor größeren Updates Screenshots von Karte, Mähzonen, No-Go-Zonen, Zeitplänen und Korridoren. Wenn mehrere Nutzer am selben Tag ähnliche App-Probleme melden, liegt die Ursache nicht immer im eigenen Garten – dann kann auch ein Server- oder App-Thema dahinterstecken.

Bei Lade- oder Akkuanzeigen gilt: nicht sofort den Akku verdächtigen. Erst Station stromlos machen, Mäher herausnehmen, Kontakte trocken reinigen, Stecker auf Feuchtigkeit prüfen, Mäher sauber neu einsetzen und App/Firmware kontrollieren. Erst wenn diese Basisdiagnose nichts bringt, wird es ein Fall für Support oder Werkstatt.

Messer, Schnittbild und Wartung bei der Navimow-i2-Serie

Ein sauber navigierender Roboter kann trotzdem schlecht schneiden, wenn die Klingen stumpf sind. Typische Anzeichen sind ausgefranste Grashalme, grauer Schleier auf der Rasenoberfläche, ungleichmäßige Bahnen oder sichtbare Halme an Wendepunkten. Bei der i2-Serie fällt das besonders auf, weil die Roboter systematisch fahren: Schlechte Messer wiederholen denselben Fehler in sauberen Linien.

Viele Nutzer loben das Mähbild der LiDAR-Modelle, solange Messer und Unterboden sauber sind. In der Werkstatt sehen wir aber auch: Feuchter Rasenschnitt, Pollen, Erde und klebrige Halme setzen sich rund um den Mähteller ab. Dann drehen die Klingen nicht mehr frei, der Roboter verbraucht mehr Energie und das Schnittbild wird schlechter. Wer bei größerer Fläche oder häufigerem Mähen mehr Schneidpunkte nutzen möchte, sollte eine präzisere CUT GUARD 9er-Messerscheibe prüfen, besonders wenn der Roboter regelmäßig dichten Frühjahrswuchs oder schnell wachsende Zonen bearbeiten muss.

Der Messerwechsel hängt nicht nur von Betriebsstunden ab. Sandiger Boden, Fallobst, kleine Zweige, Maulwurfshügel und Rasenkanten aus Stein stumpfen Klingen schneller ab. Als grobe Praxisregel: In der Hauptsaison alle zwei bis vier Wochen Sichtprüfung, bei großem Grundstück oder viel Schmutz häufiger. Klingen sollten frei schwingen, nicht verbogen sein und keine tiefen Ausbrüche zeigen.

Häufige Fragen

Hat der Segway Navimow i215 LiDAR wirklich AWD?

Nein, der i215 LiDAR sollte nicht als AWD-Modell gekauft werden. Er ist in den bekannten Vergleichsdaten und Nutzerbesprechungen ein LiDAR-/Vision-Modell mit Hinterradantrieb. Wer Allrad will, muss gezielt nach AWD oder LiDAR Pro schauen und die genaue Modellbezeichnung prüfen.

Braucht der i208 AWD eine RTK-Antenne?

Der i208 AWD wird von vielen Nutzern als antennenfreie NRTK-/Vision-Lösung verstanden. In Diskussionen taucht aber auf, dass Antennenzubehör je nach Set, Markt oder Absicherung trotzdem eine Rolle spielen kann. Vor dem Kauf sollte man den Lieferumfang des konkreten Angebots prüfen, nicht nur ein Video oder eine Produktgrafik.

Welches Modell ist besser bei Bäumen und Mauern?

Bei vielen Bäumen, Mauern und engen Sichtachsen sind i215 LiDAR oder i220 LiDAR meist sinnvoller als der i208 AWD. LiDAR hilft vor allem dort, wo klassische Positionssysteme durch Abschattung und Gebäude irritiert werden. Bei offenem Garten mit Steigung kann trotzdem der i208 AWD die bessere Wahl sein.

Reicht WLAN oder sollte man 4G einplanen?

WLAN an der Ladestation reicht oft, wenn der Empfang stabil ist. Bei schwachem Garten-WLAN, Fernzugriff oder größeren Grundstücken ist 4G praktisch, kann aber nach einer Gratisphase Folgekosten verursachen. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob an der geplanten Station wirklich Empfang vorhanden ist.

Kann der Navimow i208 AWD, i215 LiDAR oder i220 LiDAR getrennte Flächen mähen?

Mehrere Zonen sind grundsätzlich möglich, wirklich getrennte Grundstücke sind aber deutlich anspruchsvoller. Entscheidend ist, ob der Roboter selbst über einen definierten Korridor fahren kann. Wenn Tragen nötig ist, geht viel Komfort verloren und die Alltagstauglichkeit sollte kritisch geprüft werden.

Fazit: Für wen lohnt sich welches Modell?

Der Segway Navimow i208 AWD lohnt sich für kleinere bis mittlere Gärten, in denen Traktion das Hauptproblem ist: Steigungen, unebene Flächen, Wege, Wurzeln und Übergänge. Er ist nicht automatisch die beste Wahl bei stark abgeschatteten, mauerreichen Gärten – dort kann Navigation wichtiger werden als Allrad.

Der i215 LiDAR passt zu Nutzern, die mehr Fläche und eine stärkere Orientierungslösung wollen, aber nicht zwingend AWD brauchen. Für verwinkelte Gärten mit Bäumen, Hecken und Mauern ist er oft spannender als ein reines NRTK-/Vision-Modell. Wer ihn wegen „AWD“ kaufen will, liegt aber falsch.

Der i220 LiDAR ist die größere LiDAR-Variante für weitläufigere Rasenflächen. Er macht Sinn, wenn die Fläche tatsächlich groß, aber gut strukturiert ist. Bei sehr steilen Bereichen, engen 1-m-Passagen oder vielen Zonen sollte man Reserve einplanen und nicht blind auf die 2.000-m²-Angabe setzen.

Für Käufer mit wenig Techniklust gilt: Die i2-Serie kann komfortabel sein, aber kabellos heißt nicht sorgenfrei. Mapping, App, WLAN, 4G, Zonen und Updates gehören zum System. Wer diese Punkte sauber einrichtet und Messer sowie Mähteller regelmäßig kontrolliert, bekommt aus i208 AWD, i215 LiDAR und i220 LiDAR deutlich mehr heraus – und erspart sich viele der Probleme, die in Bewertungen und Foren immer wieder auftauchen.

Tipp: Alle passenden Ersatz-Messerscheiben und Mähteller für Segway Navimow finden Sie in unserer Übersicht: Messerscheiben für Segway Navimow.

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